Die Ursprünge des Films waren recht kompliziert, und es ist schwer, die Lorbeeren dafür zu ernten. die Entstehung des Films einer einzigen Person zugeschrieben werden. Die Geschichte hat mehr als einmal gezeigt, dass Erfolg aus der Arbeit vieler Menschen besteht. Das Perfektionieren der Ideen anderer, das Kombinieren, das Experimentieren, manchmal auch der Zufall - der Erfolg hat viele Facetten. Genau das ist im Fall des Films geschehen. Der Film und die Kamera wurden geboren durch... die Entdeckung eines Sehfehlers! Also wurden immer mehr Geräte entwickelt, um das Auge zu überlisten. Und so wurden nach und nach Dinge geschaffen, die schließlich zur Kamera führten.

Camera obscura →  Phänakistiskop (1832) → Zoetrope (1834) → Praxinoskop (1877).

Das war die Geschichte, man könnte sogar sagen die Vorgeschichte des Kinos! Später trugen mehr Erfindungen, mehr Entdeckungen, mehr Menschen zum Beginn des 1895 In diesem Jahr patentierten Auguste und Louise Lumiere die Kinematograph. Noch im selben Jahr fand die erste Filmvorführung statt.

 

Die Brüder Lumiere, die Filmemacher, glaubten nicht an die Zukunft des Films und die Weiterentwicklung dieser Technik.

 

Das Gegenteil ist jedoch der Fall, und heute können wir uns ein Leben ohne Fernsehen, Kino, Unterhaltung, Nachrichten und Erinnerungsfilme nicht mehr vorstellen. Der Film hat unser Leben bereits für immer verändert und entwickelt sich ständig weiter. Die ersten Filme waren völlig anders als die von heute. Die Technik, die Ausrüstung, die Größe der Ausrüstung, die Qualität und die Art der Aufnahmen waren völlig anders. Seit die ersten Filme gedreht wurden, haben die Menschen nach und nach mit Film und Kamera experimentiert. Nachfolgende Kamerafans brachten neue Ideen ein. Die Kameras wurden immer mobiler und kleiner. Infolgedessen begann man, sie zu manipulieren, Perspektiven, Blickwinkel und Einstellungen zu verändern. So entstand langsam alles, was wir heute als selbstverständlich ansehen. Das Kino und alles, was damit zusammenhängt, wuchs explosionsartig an und verbreitete sich über die ganze Welt. Obwohl die ersten Filme recht einfach waren und aus einfachen Einstellungen bestanden, weckten sie großes Interesse. Es war definitiv ein Durchbruch in der ganzen Welt.

 

Personal und Ausblick

Heutzutage werden Filme mit immer komplexeren Aufnahmen gedreht. Kameras, Gadgets, Kamerawagen, Drohnen, Studios, die für die Montage von Kameras und die Manipulation von Minis ausgerüstet sind. Immer neuere Ideen und Techniken. All das macht das Kino, den Film, die Kamera heute zu einer mächtigen Maschine, die sich immer weiter beschleunigt und immer schneller wächst. Doch woraus besteht eigentlich ein Film? Die Regel ist einfach:

 

Bild → Aufnahme → Szene → Sequenz → Akt → Film 

 

Die kleinste Einheit im Film ist das Bild. Aus Bildern besteht die Einstellung, aus Einstellungen die Szene, aus Szenen die Sequenz, aus Sequenzen die Handlung und aus Handlungen der Film. Wir unterscheiden auch zwischen verschiedenen Bildern in einem Film:

 

Insgesamt- sehr allgemein, der Mann ist eine Nebenfigur im Bild.

Allgemein- die Figur ist sichtbar, aber nicht das Wichtigste: das Bild des Handlungsortes.

Vollständig- ein Stück des Gesamtplans; die Figur ist von Kopf bis Fuß sichtbar.

Amerikanisch- Die Figur, vom Knie bis zum Kopf, dominiert das Bild.

Mittel- Figur von der Taille aufwärts; Hintergrund völlig sekundär.

In der Nähe von- Figur von der Büste aufwärts.

Nahaufnahme- können wir das Gesicht des Protagonisten aus der Nähe sehen.

Einzelheiten- konzentrieren wir uns auf ein bestimmtes Element, ein Detail des Körpers.

Makrodetal- ein kleiner Ausschnitt der Realität, der für das bloße Auge fast unsichtbar ist.

 

Je nachdem, was wir zeigen und betonen wollen, was für den Film wichtig ist, wählen wir die richtige Art von Rahmen. Davon hängt viel ab, auch wie der Zuschauer den Film wahrnimmt und versteht, welche Emotionen in ihm geweckt werden. Deshalb braucht es viel Erfahrung, Wissen, aber auch Gefühl. Auch die Kameraperspektive ist sehr wichtig. Es gibt drei Kameraperspektiven:

 

  • Vogelperspektive - filmt ein Motiv von oben. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Höhe wir filmen. Heutzutage sind wunderschöne Aufnahmen aus der Vogelperspektive mit einer Drohne möglich, vor allem Naturaufnahmen von einem großen Raum.
  • Froschperspektive - Filmen von unten, wobei das Kameraauge nach oben gerichtet ist. Diese Perspektive soll beim Betrachter bestimmte Gefühle und Emotionen hervorrufen. Wir verwenden sie, wenn wir ein bestimmtes Ergebnis hervorrufen wollen.
  • Augenhöhe - eine sehr traditionelle Perspektiveyjna. Wird am häufigsten bei Vorstellungsgesprächen verwendet.

 

Große Kinoleinwand versus kleines Handy-Display

 

Die Wahrnehmung einer bestimmten Szene wie auch des gesamten Films hängt davon ab, welchen Rahmen wir verwenden, welche Perspektive, welche Technik oder Kamera. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Kinofilm, einen Fernsehfilm oder einen Internetfilm handelt. Jede der oben genannten Richtlinien gibt die Richtung vor und prägt den Charakter eines jeden Films. Genau von diesem Prinzip haben wir uns bei der Produktion eines Kurzfilms über digitalen Stress leiten lassen

 

 

Die Dynamik, die Art der Aufnahmen, der Bildausschnitt und die Perspektive sind wohlüberlegt und sorgfältig gewählt. Wir wollten den richtigen Effekt erzielen, um zu zeigen, wie die Grenzen zwischen unserer Arbeit und unserem Leben in der Ferne verwischt sind. Dies ist ein großes Problem der Zivilisation, dessen Auswirkungen wir erst jetzt zu spüren bekommen. Dynamische Aufnahmen, Nahaufnahmen, Vogelperspektive - so konnten wir das Wesentliche des Problems zeigen.